Pressemitteilung zur Demonstration „Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus“ am 3. Oktober 2013 durch Berlin-Hellersdorf

Am heutigen Donnerstag sind 1500 Menschen in einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus“ als das seit Jahren größte politische Symbol durch Berlin-Hellersdorf und Kaulsdorf gezogen. Anlass waren die Konflikte um die Einrichtung und den Bezug einer Unterkunft für Asylsuchende in der Carola-Neher-Straße.

Ein Sprecher des Bündnisses berichtet: „Es ist uns gelungen, trotz Provokationen durch Nazis und Rassisten im Vorfeld eine bunte und breit getragene Demonstration durch Hellersdorf auf die Beine zu stellen. Einerseits wurden durch unsere Redebeiträge die Grundlagen des Rassismus in Staat und Gesellschaft thematisiert, andererseits ist es uns gelungen, Verantwortliche für den unerträglichen Zustand im Kiez, wie den Aktivisten der rassistischen Bürgerinitiative André K. klar zu benennen.“ Die Route führte durch die Hellersdorfer Plattenbauten und auch durch die Kaulsdorfer Einfamilienhausgegend. „Wir haben thematisiert, dass man die rassistische Hegemonie im Bezirk nicht alleine mit sozialen Problemen erklären kann, sondern dass die Ablehnung gegenüber Geflüchteten in allen sozialen Schichten tief verwurzelt ist und über vermeintliche ‚Sorgen und Ängste’ kaschiert wird.“

Neben Refugees und Unterstützern aus ganz Berlin und Umland nahmen vor allem Hellersdorfer Aktivisten und Anwohner an der Demonstration teil, und drückten so ihre Solidarität mit den Geflüchteten aus. „Wir haben aufgezeigt, dass wir unseren Bezirk gegen Nazis, Rassisten und obskure „Bürgerinitiativen“ verteidigen können und wollen, und uns jeder Hetze in den Weg stellen werden.“

Nicht akzeptabel hingegen war das Verhalten der Berliner Polizei, deren Repressionen von Beginn der Demo an unbegründet und teils brutal durchgesetzt wurde. Es gab neun Gewahrsamnahmen, vor allem wegen angeblichen Verstößen gegen das Vermummungsverbot. Dabei war Selbstschutz gegenüber Porträtaufnahmen durch Nazis notwendig, da die Polizei auch nach Aufforderung nicht adäquat dagegen vorging. Weiterhin fuhr die Polizei während der Abschlusskundgebung rücksichtslos mit einem Transporter in die Menge, nur durch Glück kam es dabei zu keinen Verletzungen. Strafanzeigen gegen Polizeibeamte wurden gestellt.

Zusammenfassend kann man von einem starken antirassistischen Zeichen in Berlin-Hellersdorf sprechen, das die Solidarität und den Kampf gegen gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus deutlich machte.

Für weitere Fragen steht Ihnen ein Bündnissprecher unter 0178/5345912 und presse-solinetz@hushmail.com zur Verfügung.

Letzte Informationen zur Demo

Heute, 15 Uhr am Cecilienplatz / U-Bhf Kaulsdorf-Nord: Demonstration „Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus“ durch Berlin-Hellersdorf!

(Es gibt einen Vorabtreffpunkt vor (!) dem S-Bhf. Frankfurter Allee um 14:30 Uhr)

Letzte Infos:

* Das tollste vorweg: es wird gutes Wetter!

* Ein breites Bündnis aus den verschiedensten Gruppen und Einzelpersonen trägt die Demonstration!

* Falls ihr Festnahmen beobachtet, informiert den Berliner EA unter 030/69 22 22 2 und gebt Personendaten der Festgenommen durch.

* Die Hellersdorfer und Berliner Nazis haben im Vorfeld versucht eine Drohkulisse aufzubauen. Im Internet kündigten sie Späh- und Störaktionen an, drohten mit der Veröffentlichung der Namen und Facebook-Profile von politischen Gegner_innen, verunstalten solidarische Banner und verbrannten im Laufe der heutigen Nacht am Startpunkt der Demonstration ein Banner und hinterließen nach eigenen Angaben „Nein zum Heim“-Zettel. Der hohe Aktionismus der Nazis ist der verzweifelte Versuch, die Deutungshoheit im Kiez zu sichern. Das werden wir nicht zulassen und auf die Provokationen bunt und laut antworten. Die Demonstration wird kraftvoll, ruhig zielstrebig ihren Weg nehmen. Passt auf euch auf, nutzt den Vorabtreffpunkt, reist in Gruppen an.

Infoseite mit mehrsprachigen Aufrufen: http://infoportalhellersdorf.blogsport.de/demo/
Infoticker: https://twitter.com/AntiRa_Info_MH

Demonstracija protiv rasizma

Demonstracija protiv rasizma

Datum: 3 oktobar 2013
Vrijeme: 15 sati
Mjesto: Cecilienplatz (U5, Kausldorf Nord)

Zajedno za solidarno drustvo – protiv rasizma

Otkad je u junu objavljeno da se u Hellersdorfu/Berlin planira osnivanje nužnog smještaja za izbjeglice, taj dio grada je postao znan primjer za rasističku mobilizaciju protiv izbjeglih. Hajka jedne rasističke gradjanske inicijative je naisla je kod stanovništva na siru potvrdu.Organizirani neonacisti su priredili brojne mitinge i propagandne akcije. Stanovništvo je u većem broju rasističkim izjavama a i pokazivanjem nacističkog pozdrava stvorilo atmosferu koja je godila nacistima. Medjutim, na mjestu dešavanja se javlja i otpor protiv takvog rasisitičkog raspolozenja. Mnogo ljudi je protestiralo protiv nacističkih nastupa, darivalo izbjeglice i nudilo pomoć u raznim oblicima. Pozivamo na jednu široko zasnovanu antirasističku demonstraciju 3. oktobra u Hellersdorfu, da pokažemo našu solidarnost sa izbjeglima, da zajedno pokažemo da u Berlinu nema mjesta za rasizam.

Razem dla solidarnego społeczeństwa – Przeciwko rasizmowi

Razem dla solidarnego społeczeństwa – Przeciwko rasizmowi

W czerwcu zostało ogłoszone iż w dzielnicy Berlina-Hellersdorf powstanie schronisko dla uchodźców (azylantów), od tego czasu dzielnica stała sie przykładem rasistowskiej mobilizacji przeciwko uciekinierom. Obywatelska inicjatywa poprzez rasistowskie szczucie spotkała sie ze sporą aprobatą ze strony mieszkanców. Zorganizowani neonazisci przeprowadzili liczne wiece i kampanie propagandowe. Kilkunastu mieszkanców poprzez rasistowskie komentarze oraz hitlerowskie pozdrowienia ,stworzyło klimat w ktorym naziśći mogą sie dobrze czuć.

Jednak miejscowi protestują przeciwko rasistowskiej atmosferze .Wiele osób protestowało przeciw nazistowkim wiecom oraz przekazało rożne dary i pomoc.

Dlatego 3-go października wzywamy do szeroko wspieranej anty -rasistowskiej demonstracji w dzielnicy Hellersdorf oraz do okazania solidarnośći z uciekinierami .Pokażmy wspólnie ze Berlin nie jest miejscem dla rasizmu!

3-go października o godzinie 15:00 Cecilienplatz ( U5 -stacja Kaulsdorf Nord )

Miejsce spotkania dla osób zainteresowanych wspólnym wyjazdem , przed dworcem S-Bahnhof Frankfurter Alle, godzina 14:30.

PM vom 01.10.2013: Vorfeldaktion und Kontext der Demonstration

Erneuter Neonazi-Übergriff in Berlin-Hellersdorf | Banner-Aktion für Flüchtlinge | Demo gegen Rassismus am 3. Oktober.

Am 3. Oktober findet in Berlin-Hellersdorf auf Grund der rassistischen Anfeindungen gegen AsylbewerberInnen eine antirassistische Demonstration statt. Im Rahmen einer größeren Vorfeldaktion zur Demonstration, hängten AktivistInnen entlang des S-Bahnrings und entlang der Bahnstrecken in Marzahn und Hellersdorf Banner mit dem Slogan „Pro Asyl – Gegen Nazis“ auf.

„Mit der Aktion soll die Solidarität mit den Geflüchteten in Hellersdorf und ganz Berlin zum Ausdruck gebracht werden“, so ein Sprecher des Demo-Bündnisses. Gleichzeitig sei die Aktion eine Reaktion auf den jüngsten Angriff von Neonazis am vergangen Samstag.

Nachdem ein Döner-Imbissbetreiber in der Nacht zum 28. September zwei 24-Jährige seines Ladens verwiesen hatte, weil diese in seinem Geschäft NPD-Aufkleber anbringen wollten, habe ein 17-Jähriger Reizgas in dem Imbiss versprüht. Danach sei das Trio geflüchtet und kurz darauf von der Polizei aufgegriffen worden.

„Der rassistische Angriff auf den Imbissbesitzer am 28. September hat unmittelbar mit dem Klima zu tun, dass die NPD in den letzten Monaten in Hellersdorf geschürt hat“ so der Bündnissprecher weiter.

Hellersdorf ist jedoch nicht der einzige „Brennpunkt“, weswegen auch „Pro Asyl“-Banner im Chalottenburger Westend und Pankow, so wie Neukölln und vielen weiteren Stationen entlang des S-Bahnrings angebracht wurden.

Die Demonstration am 3. Oktober 2013 startet um 15 Uhr am Cecilienplatz (U-Bhf. Kauldorf-Nord).

Für Rückfragen stehen wir in der Zeit von 14.00 -22.00 Uhr untere der Telefonnummer 0178/5345912 und der E-Mailadresse presse-solinetz@hushmail.com gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen zur Demonstration sowie der Lage vor Ort in Hellersdorf erfahren sie unter infoportalhellersdorf.blogsport.de.